Jeder Ausbildungsplatz zählt!

21. Juli 2026
Junger Mann steht an der Bushaltestelle
Foto: AdobeStock-Vector Stock

Nachwuchsgewinnung in der Friseurbranche ist eine Herausforderung. Die Duale Ausbildung im ländlichen Raum zu erhalten, eine ganz besondere. Die Beruflichen Schulen in Korbach engagieren sich mit Obermeisterin Maria Krasnikov und der Kreishandwerkerschaft für jeden neuen Ausbildungsvertrag.

Inhaltsübersicht

Dank zwölf neuer Ausbildungsverträge konnte im vergangenen Jahr die Fachklasse der Friseure an den Beruflichen Schulen in Korbach (BSK) im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen gesichert werden. Die Erleichterung ist groß, der Impuls für das Friseurhandwerk wichtig.

Jeder Ausbildungsplatz zählt!
Die Beruflichen Schulen Korbach, Foto: Susanne Vetter

Die Beruflichen Schulen in Korbach liegen am Feldrand in einer idyllischen Landschaft im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Rund 2.500 Schüler*innen werden hier von etwa 130 Lehrkräften unterrichtet. Die BSK ist eine der größten Berufsschulen in Hessen, die mit mehr als 50 Zweigen fast alle Berufsfelder in der dualen Ausbildung abdeckt. Eines davon sind die Friseure. Doch alle zwei Jahre ist Zittern angesagt: Werden zum Stichtag die erforderlichen zwölf neuen Ausbildungsverträge abgeschlossen? 2025 wurde dieses Ziel erneut knapp erreicht. Schule, Betriebe, Kreishandwerkerschaft und die Friseurinnung Waldeck-Frankenberg atmen auf. „Es ist immer wieder ein hartes Stück Arbeit“, sagt Maria Krasnikov, Obermeisterin der Innung. Denn gerade im ländlichen Raum sei eine wohnortnahe Beschulung wichtig, um die Wege zur Berufsschule für die jungen Menschen zumutbar zu halten.

Grüne oder Rote Karte

Auch Uwe Schönrock, Rektor der Beruflichen Schulen Korbach, ist erleichtert über die Grüne Karte, die die Standortsicherung für weitere zwei Jahre bedeutet. Denn wird eine Klasse erst mal geschlossen, werden Lehrerstunden gekürzt, Gelder gestrichen. Einen Berufszweig an der Schule dann wie der aufleben zu lassen, sei fast unmöglich. Erhält die Schule die Rote Karte, sprich, die Zahlen werden nicht erreicht, müssen die Schüler*innen an ein sogenanntes Regionalzentrum. „Das heißt, eine Schule aus dem Landkreis wird zum Regionalzentrum ernannt. Hier findet dann Blockunterricht statt, das heißt, Schüler*innen, die von weiterherkommen, benötigen gegebenen falls auch noch eine Unterkunft.“

Es gilt die Regel 12–9–8

Schule, Innung, Kreishandwerkerschaft und die Betriebe arbeiten im Projekt „Zukunftsfähige Berufsschule“ eng zusammen, um die Ausbildung im ländlichen Raum zu stärken und den betriebsnahen Schulbesuch zu ermöglichen. In Hessen gilt in der dualen Ausbildung das System 12–9–8. Das heißt, im 1. Lehrjahr muss eine Anzahl von zwölf, im 2. von neun und im 3. Lehrjahr von acht Berufsschülern erreicht werden. Das sei bundesweit die niedrigste Zahl als Voraussetzung zum Erhalt einer Fachklasse, so Uwe Schönrock. In anderen Bundesländern sei die Mindestanzahl höher. Neun und acht geforderte Schüler im 2. und 3. Lehrjahr berücksichtige die Abbrecherquote. „Hessen legt großen Wert auf die duale Ausbildung, deshalb haben wir noch Glück, das System 12–9–8 hier zu haben“, ist der Schulleiter froh. Gibt es vor dem Stichtag nur acht Schulanmeldungen, schlägt die Schule Alarm bei der Kreishandwerkerschaft. „Wir schauen dann gemeinsam, welche Möglichkeiten es gibt, um noch Azubis zu gewinnen“, bestätigt Obermeisterin Maria Krasnikov.

Thema beginnt im Elternhaus

Die Ursache für den Nachwuchsmangel sieht Sabine Runge, Fachlehrerin in allen drei Lehrjahren und selbst Friseurin, auf mehreren Ebenen. Es beginne schon bei den Eltern, die ihre Kinder am liebsten studieren sehen wollten. Die Jugendlichen wollten mehr verdienen, als sie denken, dass im Friseurberuf möglich sei, und die Betriebe seien sehr anspruchsvoll, was die Lehrlingssuche angeht, wollen am liebsten Abiturienten auf ihrer Lehrstelle. Dazu komme erschwerend, dass die Kun den nicht mehr gerne Geld beim Friseur lassen, die Wertigkeit des Berufs nicht gesehen werde. „Die Erwartungen an Beruf und Azubis sind von allen Seiten hoch“, sagt Sabine Runge. Umso wichtiger ist es für sie auch als Lehrerin, für den Beruf zu kämpfen. „Ich kenne die Probleme der Lehrlinge, wenn sie aus dem Betrieb berichten, aus eigener Erfahrung. Das hilft.“

Jeder Ausbildungsplatz zählt!
Fachlehrerin Sabine Runge, Rektor Uwe Schönrock und Obermeisterin der Friseurinnung Maria Krasnikov (v. l.), Foto: Susanne Vetter

„Junge Leute wollen anders leben“

Ist es wirklich so, dass die Qualität der Azubis immer schlechter, die jungen Leute immer fauler werden? Sabine Runge sieht das nicht so: „Ich habe zum Beispiel immer mehr Schüler, die einfach keinen Bock auf Schule haben, aber teils begnadete Handwerker sind. Damit muss man als Lehrer und Betrieb umgehen können, denn es wäre schade, sie nicht zu halten. Die meisten unserer Schüler*innen in der Fachklasse wollen wirklich Friseure sein.“ Dass heutige Schüler*innen viel mehr hinterfragen und diskussionsfreudiger sind als früher, sei zweifellos eine Herausforderung.

Rektor Uwe Schönrock ist der Meinung, die Gesellschaft und damit auch das berufliche Umfeld, müssten sich daran gewöhnen, dass Jugendliche andere Werte haben und andere Interessen. Das sei jedoch nicht automatisch schlecht. „Die jungen Leute ticken einfach anders, sie wollen anders leben. Die Generationen sollten daran arbeiten, sich mehr anzunähern“, findet er.

Grundschule trifft Berufsschule

Um Nachwuchs zu gewinnen, gelte es also, neue Wege zu gehen und zu unterstützen, wo nötig. Schüler ausbildungsfit zu machen, hat sich zum Beispiel eine neue hessische Schulform auf die Fahnen geschrieben. Diese nennt sich „Berufsfach schule zum Übergang in die Ausbildung“, kurz BÜA. Hier gehen Schüler frühzeitig in längere Praktika, die in einen Ausbildungsplatz münden können. „Die erste Prio hat hier nicht der Schulabschluss, sondern die Schüler bereit für den Ausbildungsmarkt zu machen“, erklärt Uwe Schönrock. Der Schulleiter nimmt auch eine stärkere Berufsorientierung an den Allgemeinschulen wahr. „Es gibt eine Kooperation mit Haupt- und Realschulen. Die Schüler kommen einmal pro Woche an die Berufsschule und durchlaufen verschiedene Berufsfelder. Sie werden dafür sogar benotet.“ Auch mit der benachbarten Grundschule in Korbach gibt es die Kooperation „Dreiklang“: Die Klassen kommen regelmäßig an die Beruflichen Schulen und schnuppern in die Berufsschulfächer.

Innung wirbt fürs Ausbilden

Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft und Friseurbetrieben geht Obermeisterin Maria Krasnikov in Allgemeinbildende Schulen, um frühzeitig über die vielen Möglichkeiten im Friseurberuf zu informieren. Mit Lehrlingen werden Filme auf Social Media gepostet, die Lust auf den Beruf machen sollen. Beim Girlsʼ & Boysʼ Day und darüber hinaus bieten die Betriebe Praktika an. „Wir geben alles, um den Beruf zu erhalten und Betriebe zu motivieren, auszubilden. Wir unterstützen als Innung bei der Lehrlingssuche und vermitteln Plätze“, sagt Maria Krasnikov.

Nur 10 von 53 bilden aus

Leider bilden derzeit nur 10 der 53 Innungsbetriebe im Landkreis aus und schicken damit ihre Azubis auf die Beruflichen Schulen in Korbach. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit, Nachwuchs heranzuziehen, sei oft nicht da, sagt die Obermeisterin. „Viele wollen ausgelernte Kräfte einstellen oder haben sich fürs Einzelkämpfertum entschieden.“ Anders Friseur Ümüt im Herzen von Korbach. Inhaber Ümüt Kahyar-Tandler beschäftigt acht Mitarbeiter*innen, zwei davon sind Lehrlinge. Bastienne Kügler, Ausbilderin bei Friseur Ümüt, sagt: „Ausbildung muss man sich leisten können.“ Früher hätte man beispielsweise nach Feierabend die Trainings abgehalten, das dürfte man heute im Betrieb gar nicht mehr. Sie findet das in Ordnung, doch ergebe sich dadurch ein ganz anderes Zeitmanagement. Ein Saloninhaber muss bei den schwierigen Ausbildungsbedingungen und hohen Lohnkosten sehr gut überlegen, ob sich Ausbildung für ihn rechnet.

Die Qual der Wahl

Potenzielle Bewerber zu finden, die Lust und Spaß an der Ausbildung haben und auch wirklich arbeiten wollen, komme erschwerend hinzu. Mit Alina Schulz im 2. Lehrjahr und Zana Sheikh Mustafa, 3. Lehrjahr, hat der Betrieb solche engagierten Lehrlinge gefunden. Alina Schulz ist vom Beruf begeistert und hat schon als junges Mädchen ihre Freundinnen gestylt, Zana Sheikh Mustafa kommt ursprünglich aus Syrien, hat in Griechenland als Friseur gearbeitet und vertieft nun mit der dualen Ausbildung seine Kenntnisse im Damen- und Herrenbereich. Alina Schulz bestätigt die Einschätzung ihrer Ausbilderin teilweise. „Ich erlebe es durchaus in meinem Bekanntenkreis, dass einige gar nicht arbeiten wollen und vom Elternhaus finanziert werden“, sagt sie. Doch zur Hätte-Wollte-Könnte-Generation zu gehören, ist für Jugendliche nicht unbedingt immer nur ein Segen. „Früher musste man einfach durchziehen, das haben die Eltern gefordert“, erinnert sich Bastienne Kügler.

Unendlich viele Möglichkeiten und die vermeintliche Freiheit, alles zu tun, was man wolle, erleichtere den Berufsweg nicht unbedingt. Alina Schulz hat Glück. Sie ist über ein Praktikum während der Schulzeit zu Friseur Ümüt gekommen, hat den Beruf aus Überzeugung gewählt und kann, wie es so schön heißt, wohnortnah beschult werden. „Für die Ausbildung in eine andere Stadt umzuziehen, hätte ich mir nicht leisten können“, sagt sie.

Jeder Ausbildungsplatz zählt!
Die Azubis Alina Schulz und Zana Sheikh Mustafa mit
ihrer Ausbilderin Bastienne Kügler (Mitte) bei Friseur Ümüt
in Korbach, Foto: Susanne Vetter

Ausbilden ist Zukunftssicherung

Trotz aller Herausforderungen ist Bastienne Kügler sicher: Ausbilden ist Zukunftssicherung für den Betrieb. Es gäbe in der Region viele alteingesessene Salons, die aufhören, anstatt jetzt noch auszubilden und so möglicherweise Nachfolger zu sichern. Für sie selbst ist es eine Leidenschaft, Wissen weiterzugeben. „Der Friseurberuf braucht qualitativ hochwertige Fachkräfte. Mitarbeiter zu finden, ist generell schwer und mit ausgelernten Kräften bin ich schon ein paar Mal auf die Nase gefallen.“ Bastienne Kügler zieht sich ihren Nach wuchs lieber selbst heran, dann wisse sie, dass es passt. Die Friseurin spürt, dass Handwerk wieder an Stärke und Wertigkeit gewinnt, und so sei es durchaus auch an den Betrieben, eine gute Ausbildung zu bieten. Im Salon Ümüt dürften die Azubis zum Beispiel ab Tag eins ihre eigenen Modelle mitbringen. Fortbilden, mitwirken, aber eben auch mitarbeiten, sei wichtig. „Bei uns steht keiner in der Ecke, kocht nur Kaffee oder fegt.

Dass dies in manchen Betrieben durchaus noch gängige Ausbildungspraxis sei, bestätigt die Obermeisterin. Und das spricht sich natürlich herum. „Wenn wir untereinander reden und der Friseurberuf auf diese Weise erlebt wird, schreckt das im Freundeskreis ab, sich überhaupt erst auf eine Friseurausbildung einzulassen“, meint Lehrling Alina Schulz.

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Ein Teil der Friseurschüler*innen im 2. Lehrjahr in Korbach, Foto: Sabine Runge

Modernere Ausbildungsinhalte

Von den Schulen wünscht sich Bastienne Kügler, die auch im Prüfungsausschuss der Innung ist, Inhalte zu modernisieren. „Neue Trends, zielgerichtete Techniken, die im Salon Geld bringen, werden in der Schule leider vernachlässigt. Prüfungsrelevante Themen sind veraltet“, sagt sie. Lea Pleißner, im 3. Lehrjahr Auszubildende im Salon von Tamara Dingel in Bad Wildungen, vermisst in der Berufsschule manchmal den Praxisbezug. Sport, Deutsch, Religion sollte verstärkt durch berufsbezogenen Unterricht ersetzt werden, findet die Auszubildende, die im Rahmen eines berufsvorbereitenden Bildungsjahres ein einjähriges Praktikum im Salon von Tamara Dingel absolviert hat und direkt in die Ausbildung starten konnte.

Ebenso wie Jolie Korolski, Lehrling im 2. Lehrjahr bei Tamara Dingel, besucht auch Lea Pleißner die Berufsschule in Korbach. Da schon über 18, hat Lea Pleißner das Glück, mit dem eigenen Auto die rund 40 Kilometer von Bad Wildungen zur Schule nach Korbach fahren zu können. Jolie Korolski ist für einen Weg fast zwei Stunden mit dem Bus unterwegs. „Der Bus fährt um sechs Uhr morgens los, dann hat man einen 8-Stunden-Tag an der Schule, und dann wieder zwei Stunden zurück. Das ist schon ganz schön anstrengend“, sagt sie. Vor etwa 13 Jahren habe es auch in Bad Wildungen eine Berufsschule gegeben, erinnert sich die Saloninhaberin. Die wurde dann aber irgendwann, auch mangels Auszubildender, geschlossen. Tamara Dingel regt an, bei der Beschulung landkreisübergreifender und vielleicht auch über andere Aufteilungen nachzudenken, um Standorte zu erhalten. Ihre Auszubildende Lea Pleißner hat es schon am eigenen Leib erlebt, dass der Berufsschulstandort Korbach auf der Kippe stand. „Wir hatten Glück und die notwendige Zahl an Schüler*innen kam gerade noch so zusammen“, erzählt sie.

Lehrling dreht Image-Videos

Tamara Dingel bildet aus, um den Nach wuchs zu fördern und die jungen Leute vom Friseurberuf zu überzeugen. „Ich versuche, niederschwellig und unkompliziert einzustellen.“ Oft sind es Schulpraktikant*innen, die dann ihre Ausbildung bei ihr beginnen. In diesem Jahr nimmt die Friseurin vier Praktikantinnen von verschiedenen Schulen aus der Umgebung. In die Nachwuchssuche bezieht sie ihre Lehrlinge ein. So ist Lea Pleißner beispielsweise ihre Social-Media-Beauftragte. Sie konnte bereits ein Image-Video für den Beruf mit der Innung des Landkreises für Instagram drehen und so auf den Beruf aufmerksam machen. „Als vor einigen Wochen das Schneechaos war und Kunden nicht zu uns fahren konnten, haben wir beispielsweise gemeinsam mit dem ganzen Team einen Schneemann gebaut, und ich habe das auf Social Media gepostet. So zeigen wir, dass wir Spaß im Team haben, und der Beruf auch auf dieser Ebene schön ist“, ist sie überzeugt.

Jeder Ausbildungsplatz zählt!
Jolie Korolski, Lea Pleißner, Chefin Tamara Dingel und TOP HAIR-Redakteurin Susanne Vetter (v. r.) im
Salon von Tamara Dingel in Bad Wildungen, Foto: Jenny Tymko

Dagegenreden gehört dazu

Es habe eine Zeit lang fast gar keine Lehrlinge gegeben oder wenn, dann eher schlechte Bewerber. Doch, was heiße ein schlechter Bewerber eigentlich, fragt sich Tamara Dingel selbst. „Ich sehe es inzwischen als Vorteil, dass junge Leute mehr Selbstbewusstsein haben und auch mal dagegenreden. Denn vielleicht braucht es das in einer Zeit, in der Friseure wieder mehr den Wert ihrer eigenen Dienstleistung er kennen und auch gegenüber den Kunden behaupten und verteidigen müssen.“ Die Friseurunternehmerin hofft, noch einige Lehrlinge ausbilden zu können und damit auch dazu beizutragen, den Berufsschulstandort zu erhalten. „Insbesondere mit Lea habe ich jemanden gefunden, den ich sehr gerne fördere und in der ich möglicherweise auch eine potenzielle Nachfolgerin sehe“, freut sich Tamara Dingel. Aus diesem Grund hat die bald ausgelernte Friseurin auch schon einen Übernahmevertrag von ihrer Chefin bekommen.

Verantwortung für die Region

Jeder einzelne Ausbildungsplatz zählt. Das ist nicht nur in Nordhessen, sondern in ganz Deutschland so. Berufsschulstandorte wie den in Korbach zu erhalten, ist ein wichtiger Impuls für das Friseurhandwerk. Doch um betriebsnahe Beschulung zu ermöglichen, müssen die Ausbildungszahlen stabil bleiben. „Wenn es irgendwann so weit kommen sollte, dass die Berufsschulklasse für Friseure in Korbach geschlossen wird, sehe ich schwarz für unsere Betriebe“, sagt Obermeisterin Maria Krasnikov. „Umso stolzer sind wir, dass wir für dieses Ausbildungsjahr die nötige Zahl erreicht haben und so die Friseurklasse sichern konnten. Das zeigt, wie stark unser Handwerk im Landkreis zusammenhält und wie wichtig regionale Verantwortung ist.“

Text: Susanne Vetter

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