Den Titel beim TOP Salon holen: Mehr als ein Pokal

30. Juli 2026
Foto zeigt Siegerinnen des Wettbewerbs TOP Salon 2026 Foto: Marco Igel
So strahlen Sieger*innen: Inga Holtz, Catharina Willenbrock und Sylke Bahrenburg, Ute Berg und Jacqueline und Tim Mehlfeld (v.l.) Foto: Marco Igel

Bei einem Wettbewerb wie TOP Salon – The Challenge zu gewinnen, ist absolutes Adrenalin. Doch auch nach dem Sieg wirkt die Teilnahme noch positiv nach. Die vier Siegerinnen von 2026 berichten.

Inhaltsübersicht

 

Ute Berg, Employer Award: Aufgeben war keine Option

„Der Moment, als bei der Preisverleihung unser Name aufgerufen wurde, war einfach der Wahnsinn. Dieses Gefühl kann man kaum beschreiben. Es war endlich die Bestätigung für all das, was wir über Jahre aufgebaut haben. In unserem Salon steckt so viel Zeit, Arbeit und Herzblut. Dieser Award zeigt mir, dass sich dieser Weg gelohnt hat und bestärkt mich darin, genauso weiterzumachen.
Natürlich war es nicht immer einfach. Es gab Momente, in denen ich mich gefragt habe, ob sich all die Mühe lohnt. Aber wenn man ein Ziel vor Augen hat, darf man kurz vor dem Ziel nicht umdrehen. Wer aufgibt, wird seine Ziele nie erreichen. Deshalb habe ich immer weitergemacht.“

Den Titel beim TOP Salon holen: Mehr als ein Pokal
Ute Berg Foto: Melanie Fredel

„Emotional kaum auszuhalten“

Jacqueline Mehlfeld, Design Award: Monatelanger Ausnahmezustand

„Auch wenn unser Salonumbau schon unglaublich emotional war, war dieser Sieg fast noch bewegender als beim ersten Mal. Wir waren genauso aufgeregt wie damals (Anm. d. Red.: Sieger 2025 Digital Business Award).
In diesem Award steckt einfach Alles von uns drin: Geld, Emotionen, Liebe, einfach unser ganzes ALLES. Das Team war dieses Mal noch mehr on fire, gerade weil es der Design Award war. Aber genauso auch bei unseren Kundinnen und Kunden. Die Freude hat nach dem ersten Award letztes Jahr noch Monate angehalten. Viele Gäste kamen erst Wochen später wieder in den Salon und haben den Sieg dann noch einmal mit uns gefeiert.
Emotional war das jetzt beim zweiten Mal kaum auszuhalten. Wir brauchen jetzt erst einmal eine Pause. Aber wer weiß, vielleicht geben wir uns ein paar Jahre und bewerben uns dann noch einmal für Best Practice.“

Den Titel beim TOP Salon holen: Mehr als ein Pokal
Jacqueline und Tim Mehlfeld Foto: Melanie Fredel

Sylke Bahrenburg & Catharina Willenbrock, Best Practice Award: Jede Bewerbung hat uns besser gemacht

„Die ersten Tage nach der Messe waren völlig surreal. Wir standen alle noch unter Adrenalin. Unsere Mitarbeitenden haben jedem Kunden voller Stolz erzählt, dass wir TOP Salon geworden sind. Unsere Kundinnen und Kunden haben sich riesig mit uns gefreut. Viele wussten schon vor ihrem Termin vom Sieg und haben Blumen oder eine Flasche Sekt mitgebracht. Natürlich haben wir den Erfolg auch im Salon gefeiert. Es gab einen Siegertisch mit einem besonderen Aufsteller und einer Flasche Sekt. Gemeinsam mit unseren Gästen haben wir auf den Erfolg angestoßen.
Der größte Gewinn war für uns aber etwas anderes: Der Titel ist vor allem eine Anerkennung für unser gesamtes Team und für die harte Arbeit, die alle jeden Tag leisten. Gleichzeitig merken wir bis heute, dass viele Neukunden über unsere Social-Media-Kanäle auf uns aufmerksam geworden sind.
Unser Rat an alle, die über eine Bewerbung nachdenken: Natürlich ist Gewinnen großartig. Aber der eigentliche Wert des Wettbewerbs liegt darin, das eigene Unternehmen immer wieder zu hinterfragen. Durch jede Bewerbung haben wir uns weiterentwickelt, neue Ideen aufgenommen und unser Unternehmen Schritt für Schritt verbessert. Das war für uns mindestens genauso wertvoll wie der Pokal.“

Den Titel beim TOP Salon holen: Mehr als ein Pokal
Sylke Bahrenburg und Catharina Willenbrock Foto: Melanie Fredel

Inga Holtz, Future Business Award: Die Bewerbung hat mein Unternehmen verändert

„Direkt nach der Messe war das alles noch total unwirklich. Ich konnte all die Eindrücke gar nicht so schnell verarbeiten. Noch heute schaue ich manchmal auf den Pokal und denke: Wahnsinn, das ist wirklich passiert. Meine Kundinnen und Kunden haben unglaublich mitgefiebert und sich riesig mit mir gefreut. Ich habe unzählige Glückwünsche und sogar kleine Geschenke bekommen. Für uns alle war dieser Gewinn etwas ganz Besonderes.
Auch die Resonanz vor Ort war überwältigend. Es gab Berichte in der Zeitung, Glückwünsche im Radio und sogar einen Besuch unseres Bürgermeisters. Er fand es großartig, dass ein Unternehmen aus unserer kleinen Stadt an einem so renommierten Wettbewerb teilgenommen und ihn sogar gewonnen hat.
Der größte Gewinn liegt für mich aber in dem Prozess, der der Bewerbung vorausging: In den vergangenen Jahren habe ich mein Unternehmen immer wieder hinterfragt, Entscheidungen bewusst getroffen und mich persönlich weiterentwickelt. Genau das werde ich auch künftig beibehalten.

Besonders wertvoll war für mich außerdem der Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Diese Gespräche und Inspirationen sind unbezahlbar. Deshalb kann ich jedem Salon nur empfehlen, sich dieser Herausforderung zu stellen. Die Bewerbung zwingt dazu, sich intensiv mit dem eigenen Unternehmen auseinanderzusetzen: mit den eigenen Werten, der Unternehmenskultur und den Zielen für die Zukunft. Allein dieser Prozess sorgt für persönliches und unternehmerisches Wachstum, unabhängig davon, wie der Wettbewerb am Ende ausgeht.

Natürlich ist die Bewerbung intensiv und manchmal anstrengend. Aber sie macht auch unglaublich viel Freude. Vor allem bietet sie die Chance, das eigene Unternehmen authentisch zu zeigen und sichtbar zu machen, wofür man wirklich steht.“

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Inga Holtz Foto: Melanie Fredel
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