Teilnehmer*innen diskutierten bei der Denkfabrik im Februar über die Zukunft der Branche, jetzt wurden die Ideen weiterentwickelt. Foto: Markus Schmidt

08.07.2024

ZV präsentiert erste Ergebnisse aus der Denkfabrik

Mit der Denkfabrik Friseurhandwerk löste der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks Anfang des Jahres das bisherige Obermeisterseminar ab. Nun präsentierte der ZV erste Schwerpunktthemen, die sich daraus entwickelt hatten.

Nach der Denkfabrik im Februar traf sich der Vorstand des ZV zur Klausurtagung, um erste Überlegungen, die daraus entstanden sind weiterzuentwickeln. „Das ist heute nicht das Ende der Fahnenstange, sondern ein offener Ergebnisprozess“, betonte Hauptgeschäftsführer Holger Stein bei der Online-Präsentation, an der 35 Interessierte teilnahmen.
Aus den Wünschen und Anregungen der Denkfabrik wurden Ideen weiterentwickelt wie etwa eine PR- und Kommunikationsstrategie für die Branche (intern) und für die Gesellschaft (extern) und zur Lobbyarbeit. Der wichtigste Punkt war das Thema Aus- und Weiterbildung. Dort skizzierten Holger Stein und ZV-Präsidentin Manuela Härtelt-Dören ihre Zukunftsvisionen wie eine verkürzte Duale Intensiv-Ausbildung, einen Zwischenabschluss nach der Hälfte der Ausbildung und Zusatzqualifikationen als Fachkraft für bestimmte Bereiche und die Wiedereinführung einer bestimmten Anzahl an Berufsjahren für die Zulassung zur Meisterschule. „Es ist schwer zu sagen, ob das jemals kommen wird“, blieb Stein realistisch, „das wäre aber wichtig für das Unternehmertum.“ Weitere Ideen, Kommentare und Kritik seien willkommen, so Stein: „Wir suchen den Austausch und den Schulterschluss mit allen Marktbeteiligten. Wir haben ein offenes Ohr für alle.“