Der aktuelle Ausgaben-Check des globalen Finanztechnologie-Unternehmens SumUp zeigt, dass die Menschen weniger Geld für den Friseurbesuch ausgeben. Waren es im März 2024 durchschnittlich noch 68 Euro, sind es zwei Jahre später im Schnitt nur noch 60 Euro.
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Zudem zeige sich in Deutschland eine erhebliche Spannbreite in der Ausgabenbereitschaft, heißt es in einer Pressemeldung von SumUp: Die durchschnittlichen Kosten für den Friseurbesuch variieren zwischen den Städten um bis zu 40 Euro.
Sparsamer Norden, spendierfreudiger Süden?
Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten bleibt der Friseurbesuch für Viele festes Beauty-Ritual. Mit durchschnittlich 79,22 Euro führen die Kunden in Stuttgarter Salons das Städteranking des sogenannten Schnittlas an. Im Vergleich dazu gaben Kunden in Bremen mit 39,94 Euro für den Haarschnitt knapp 50 Prozent weniger aus.
Auf Platz zwei folgt München mit 75,70 Euro. Auch in Köln und Hannover zahlten die Kunden im März dieses Jahres durchschnittlich um die 70 Euro pro Friseurbesuch. Im Städteranking bewegt sich Berlin mit 67,70 Euro eher im Mittelfeld.
Top-15 Städte-Ranking
Basis: Durchschnittliche Ausgabe pro Friseurbesuch im Monat März 2026
- Stuttgart, 79,22 Euro
- München, 75,70 Euro
- Köln, 70,91 Euro
- Hannover, 70,75 Euro
- Berlin, 67,70 Euro
- Leipzig, 67,43 Euro
- Frankfurt am Main, 66,35 Euro
- Düsseldorf, 65,43 Euro
- Essen, 62,76 Euro
- Hamburg, 59,64 Euro
- Nürnberg, 58,05 Euro
- Dortmund, 56,67 Euro
- Dresden, 53,53 Euro
- Duisburg, 44,51 Euro
- Bremen, 39,94 Euro

Gefälle zwischen den Bundesländern
Damit zeigt sich insgesamt ein Gefälle: Während in einzelnen Großstädten wie Stuttgart, München oder Köln deutlich höhere Ausgaben getätigt werden, bewegen sich viele Regionen bundesweit auf einem zunehmend niedrigeren Niveau: In Saarland geben Kund*innen durchschnittlich 63,23 Euro beim Friseur aus, in Rheinland-Pfalz (57,16 Euro), Niedersachsen (57,20 Euro), aber auch Sachsen-Anhalt (57,39 Euro) und Baden-Württemberg (57,98 Euro) wird die Grenze von durchschnittlich 60 Euro pro Friseurbesuch für einen neuen Look nicht überschritten.
Laut SumUp-Schnittlas stellen sich viele Kunden beim Friseur zunehmend die Kostenfrage und sparen. Sie gehen seltener zum Friseur, strecken die Zeit zwischen Terminen und verzichten häufiger auf zusätzliche Leistungen wie Pflegebehandlungen oder den Kauf von Produkten im Salon.
Zur Methodik
Die SumUp Auswertung hat anonymisierte Transaktionen, also über SumUp getätigte Zahlungen, untersucht. Ermittelt wurden die Ausgaben in 2024 und 2025 sowie vom 1. Januar bis 31. März 2026 bei Friseuren und Barbern.
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