Im Februar trafen sich Vertreter*innen der Friseur-Innung Bernkastel-Wittlich in der Kreisverwaltung in Wittlich mit Landrat Andreas Hackethal. Im Mittelpunkt stand ein Problem, das viele Salonunternehmer seit Langem beschäftigt: illegale Arbeit im Friseurhandwerk.
Der Termin kam zu einem passenden Zeitpunkt. Seit diesem Jahr gilt das Friseurhandwerk im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz offiziell als Risikobranche. Damit können Behörden gezielter kontrollieren und Verstöße schneller aufdecken.. „Das kommt den ehrlich arbeitenden Betrieben zugute“, ist Innungsgeschäftsführer Dirk Kleis überzeugt. Auch Obermeisterin Sabine Schömann-Kuhnen sieht darin einen ersten Schritt zur Verbesserung. „Die gesetzliche Anerkennung zeigt politisch und öffentlich, dass Schwarzarbeit ein ernstzunehmendes Problem im Friseurhandwerk ist. Wir als Innung stehen für faire Rahmenbedingungen in unserer Branche. Das bedeutet, illegale Konkurrenz reduzieren, Arbeitnehmerrechte stärken und die Branche insgesamt wieder in ein positiveres Licht rücken.“
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