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Friseurausbildung bei La Biosthétique

ZV fordert: keine Sonderwege

Der Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks (ZV) kritisiert in einer Pressemitteilung die privatschulische Ausbildung von La Biosthétique.

Der ZV sieht keine Alternative zur dualen Ausbildung im Friseurhandwerk >< Foto: Julia Knop

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Als „Umgehungskonstruktionen zur dualen Ausbildung“ bezeichnet der ZV private Ausbildungsangebote. Eine Sonderausbildung nach Vorgaben einer Kosmetikfirma, wie hier La Biosthétique, müsse kritisch gesehen werden. „Die gesetzlichen Vorgaben setzen enge Grenzen, die auch für Modelle dieser Art gelten“, sagt ZV-Präsident Harald Esser und fordert: „Keine Sonderwege in der Friseurausbildung“. Man sei davon überzeugt, dass dieser Weg nicht die Zukunft und Modernisierung des Friseurhandwerks voranbringe, sondern nur die Einzelinteressen einiger weniger unterstütze, heißt es vom Verband.

Konkret prangert der ZV bei der Ausbildung von La Biosthétique an: Kündigungsbedingungen, die mit dem Berufsbildungsgesetz nicht konform seien und ein unzureichender Schutz der Auszubildenden. Zudem müssten die gesetzlichen Vorgaben der Kostenfreiheit der Ausbildung gewahrt sowie die Teilnahme an der überbetrieblichen Ausbildung gewährleistet sein. Man habe hierzu bereits intensive Gespräche mit La Biosthétique geführt, die aktuelle Kommunikation des Unternehmens greife einem Spitzengespräch zwischen Handwerk und Unternehmen jedoch vor, so der ZV.