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Übernahme bestätigt: Coty kauft Wella

Bart Becht, Chairman und CEO von Coty, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Wella.

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Wella geht an Coty: P&G hat heute bekannt gegeben, dass eine Vereinbarung mit Coty Inc zur Zusammenführung von 43 Marken im Beautybereich geschlossen wurde. Die Vereinbarung umfasst die P&G-Geschäftsbereiche Salon Professional (Wella), Retail Hair Color, Wella Styling Retail, Cosmetics und Fine Fragrance.

P&G Chairman, President und Chief Executive Officer, AG Lafley, erklärte: „P&G unternimmt einen weiteren, äußerst bedeutsamen Schritt im Zuge der Fokussierung des Portfolios auf zehn Kategorien und 65 Marken, bei denen unsere Kernkompetenzen besonders kraftvoll zur Geltung kommen. Coty bietet eine echte Heimat sowohl für unsere Marken als auch für die talentierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Marken mit Leben füllen.“

Coty stärkt sich

Mit der Vereinbarung stärke Coty sein Beauty-Portfolio und baue zudem sein Angebot im Friseur Bereich weiter aus, heißt es in einer Pressemeldung. Mit der Übernahmen von OPI hatte Coty im Nail Care-Segment Marktpräsenz geschaffen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Wella Team und seinem eindrucksvollen Portfolio von Marken, die zu den Ikonen im Salon-Geschäft zählen“, sagte Bart Becht Chairman und CEO von Coty. „Das Salon Geschäft ist eine große und sehr attraktive Kategorie im gehobenen Beautysegment und Wella ist ein elementarer Baustein unserer Wachstumsstrategie. Durch seine historische Bedeutung, das einzigartige Markenportfolio und die hochleistungsfähige Organisation hat Wella seinen Platz in der Spitze der Partner des Salon Geschäfts verdient. Wir freuen uns darauf, die Erfolgsgeschichte gemeinsam weiter fortzuschreiben.“

Gutes Team

„Als zwei Ikonen mit starker Verwurzelung im Beauty-Bereich passen Coty und Wella bestens zusammen. Beide Unternehmen sind angetrieben von der Leidenschaft für Beauty und zeichnen sich durch kreative Freiheit und unternehmerischen Gestaltungswillen aus. Dieses Denken knüpft an die Überzeugungen der Gründer an. Wir freuen uns darauf, Teil der Coty Familie zu werden und sehen in der neuen Aufstellung hervorragende Perspektiven, um mit dem Wella Ansatz die Entwicklung der einzelnen Salons aber auch der gesamten Branche weiter voranzutreiben“, sagte Sylvie Moreau, Global Executive VP bei Wella.

Formale Ausgestaltung noch unklar

Eine endgültige Entscheidung, wie die Transaktion formal ausgestaltet wird, ist noch nicht gefallen, heißt es in der Pressemeldung weiter. Während dessen wird Wella als Salon Professional Einheit von P&G bis zum Abschluss der Transaktion weitergeführt. Die Abwicklung wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2016 unter Berücksichtigung aller notwendigen Informations- und Beratungsprozesse, und die Zustimmung der relevanten Aufsichtsbehörden vorausgesetzt, erfolgen.
Unabhängig davon werden einige Duft-Marken die Zustimmung des Lizenzgebers für den Transfer benötigen.

„Wir freuen uns auf die Zukunft mit Coty und fokussieren uns weiter darauf, unsere Salon Partner zu unterstützen und unsere hohe Leistungskraft auch künftig unter Beweis zu stellen”, erklärte Ralf Billharz, Vice President Wella Deutschland, Österreich, Schweiz. „In den zurückliegenden Jahren hat sich Wella weiterentwickelt und an Stärke gewonnen. Diese Stärke wollen wir nutzen, um die Salons zu begeistern. Wir werden unseren Weg fortsetzen, unser Portfolio mit überlegenen Produkt- und Service-Innovationen auszubauen, unterstützt von einem Vertrieb und Friseur-Service Team auf Weltklasseniveau“, verspricht Billharz.

Coty kostet der Deal 12,5 Milliarden Dollar (rund 11,3 Milliarden Euro) .