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Schminktipps für Bräute

Wie sieht ein typgerechtes Hochzeits-Make-up aus? Was sind die häufigsten Fehler beim Schminken der Braut? Und welche Vorbereitungen lassen die Braut an ihrer Hochzeit strahlen? Wir geben Tipps für den schönsten tag des Lebens.

Foto: Christin Büttner >< Make-Up: Dorothee Meuser-Schaede für TOP HAIR

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Was ist bei einem Braut-Make-up zu beachten?
Es muss einfach perfekt sein. Dabei soll sich die Braut in allererster Linie wohl, nicht verkleidet, aber auch nicht „nackt“ fühlen. Das Make-up sollte die Schönheit und die Persönlichkeit der Braut unterstreichen und ihre optischen Vorzüge in Szene setzen. Das heißt: Oberstes Gesetz sind ein typgerechtes Braut-Make-up und das Umsetzen der Wünsche der Braut. Zu beachten sind hierbei auch das Motto der Hochzeit und das Aussehen des Brautkleids. Die verwendeten Produkte sollten wasserfest sein, damit sie Tränen überstehen und den ganzen Tag halten.

Sollen bei einem Braut-Make-up künstliche Wimpern eingesetzt werden?
Es ist alles erlaubt, was die Braut sich wünscht. Gelegentlich können aufgesetzte Wimpernbänder etwas künstlich aussehen. Eine gute Alternative ist daher das Einsetzen von Wimpern-Extensions. Dies sollte einige Wochen vor der Hochzeit passieren, damit sich die Braut an das Tragegefühl gewöhnen kann. Nach 3 bis 4 Wochen sollten die ausgefallenen Extensions erneuert und aufgefüllt werden. So kann man die eigenen Wimpern verlängern und verdichten. Wimperntusche ist dann nicht mehr nötig.

Welche Farben sollte man verwenden?
Die meisten Bräute möchten natürlich, frisch und strahlend aussehen. Im Fokus stehen dabei meist die Augen und Lippen. Eine Kombination aus Braun- oder Nudetönen mit Rosé steht den meisten, wobei aber auch hier wieder auf den Farbtyp der Kundin geachtet werden sollte. Die Augenfarbe, Haarfarbe und der Teint geben einen Anhaltspunkt, welche Farben ihr stehen. Neben dieser klassischen Farbgestaltung des Braut-Make-ups kann aber selbstverständlich auch eine kräftige, dunkle Betonung, z. B. der Augen in Form von Smokey Eyes, vorgenommen werden. Dies ist z. B. bei Abendhochzeiten bzw. je nach Hochzeitsmotto angebracht.

Welches sind die häufigsten Fehler?
Es sollten definitiv keine zu glitzernden oder schimmernden Produkte verwendet werden, genauso wenig wie ein Make-up, welches das Licht stark reflektiert. Sind zu viele Glitzer­partikel enthalten oder wird ein reflektierendes Make-up verwendet, spiegeln diese das Blitzlicht der Fotokameras wider, und das Make-up wirkt auf den Hochzeitsfotos schnell geisterhaft.
Oft wünschen sich Kundinnen das Make-up von Stars und Sternchen und bringen eine Bildvorlage mit starkem Make-up mit, sind selbst aber normalerweise eher gar nicht oder nur leicht geschminkt. Wird dieses dann um­gesetzt, wirkt es oft maskenhaft und fremd für die Braut, sodass sie sich ganz schnell unwohl und verkleidet fühlen kann. Daher ist es unbedingt notwendig, das Make-up wie auch die Brautfrisur einmal im Vorfeld zu probieren.

Welche Vorbereitung sollte getroffen werden?
Optimal wäre es, wenn die Braut ca. zwei Wochen vor dem großen Tag eine Kosmetikerin besucht, damit die Haut optimal gepflegt und vorbereitet wird. Am Hochzeitstag selber ist es wichtig, die Haut sorgfältig von ggf. bereits aufgetragenem Make-up zu befreien und gründlich abzureinigen. Im Anschluss sollte eine geeignete Tagespflege, am bestem mit mattierendem Effekt, aufgetragen werden. Dadurch wird ein gleichmäßiges Auftragen der Grundierung ermöglicht.

(Text: Evelyn Pruin & Sabine Schwamborn)