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Dr. Wolff-Gruppe

Rekordumsatz mit kleinem Ausreißer

Die Geschäftsführung der Dr. Wolff-Gruppe (v. l. n. r.) mit Christoph Harras-Wolff, Eduard Dörrenberg und Carsten Heins freut sich über Rekordumsätze. ::: Foto: Dr. Wolff-Gruppe

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Zum elften Mal in Folge erwirtschaftete die Dr. Wolff-Gruppe einen Umsatzzuwachs. Dieser liegt bei 265 Millionen Euro (2014: 242 Mio. Euro). Vor allem der Export brachte gute Zuwächse, so der geschäftsführende Gesellschafter der Dr. Wolff-Gruppe Eduard R. Dörrenberg auf der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf.

Haarkosmetik

Obwohl das Niveau auf dem heimischen Markt mit der funktionellen Kosmetik und mit medizinischen Produkten von Dr. Wolff bereits sehr hoch ist, verzeichnete das Unternehmen auch in Deutschland erneut ein Wachstum von 6 Prozent und erzielte einen Umsatz von knapp 210 Mio. Euro (2014: 198 Mio. Euro). Nach dem Millioneninvest mit dem Launch der neuen dekorativen Marke in 2014 habe auch 2015 für stabile Geschäfte gesorgt. Die Marke Alcina Professional erreichte mit einem Umsatz von knapp 41 Millionen Euro (verteilt auf die Bereiche Haarfarbe, pflegende und dekorative Kosmetik) nicht ganz das Vorjahresergebnis (- 3 %). Dörrenberg versprach dennoch, dass „sich auch in Zukunft die Partner auf die Aus- und Weiterbildung im hauseigenen Seminar-Service" verlassen können. Das Minus im Ergebnis erklärte er auf Nachfrage mit dem vorausgegangenen kostenträchtigen Relaunch der Marke.   

Online-Handel

Über alle Geschäftsbereiche hinweg sieht Dörrenberg im Ausbau digitaler Strukturen ein wichtiges Thema für die kommenden Jahre. Derzeit macht die Dr. Wolff-Gruppe seiner Einschätzung nach zwischen 2 und 3 Prozent ihres Umsatzes mit E-Commerce – und zwar sowohl direkt als auch über Online-Händler. „Die erfolgreichsten Online-Händler im Bereich Haarkosmetik sind nun einmal Friseure“, sagte Dörrenberg. Auf die Frage, ob es Veränderungen im Außendienst geben werde, wenn der digitale Handel zunehme, erklärte Dörrenberg, dies sei „nicht ausgeschlossen“.

Die Erschließung neuer Märkte, Produktneueinführungen in bestehenden Märkten und das international ausgerichtete Engagement im Radsport zeigten ebenso Wirkung. Nach den bereits bestehenden Dependancen in Dubai und Singapur, wurde im Januar ein Standort in Shanghai eröffnet.  „Wir knüpfen im Jahr 2016 dort an, wofür wir bereits in den letzten Jahren gestanden haben.“ Das Familienunternehmen investiert am Stammsitz in Bielefeld in Personal und Infrastruktur. Mit insgesamt 80 Neueinstellungen im vergangenen Jahr zählt die Dr. Wolff-Gruppe 595 Mitarbeiter. Neue Baumaßnahmen in der Größenordnung von rund 10 Mio. Euro sind in Arbeit.