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Erfolgreiche Akquise

Pulp Riot geht an L'Oréal

Spannend: L‘Oréal übernimmt die friseurexklusive Haarfarbmarke Pulp Riot.

Pulp Riot 2018 bei seiner Premiere auf der TOP HAIR Messe in Düsseldorf >< Foto: Egbert Krupp

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Die amerikanische Marke wurde 2016 von den Stylisten David and Alexis Thurston gegründet. Seitdem hat Pulp Riot den Haarfarbmarkt speziell im Trendmarkt der leuchtenden, knalligen und auswaschbaren Farben erobert und sich nicht zuletzt aufgrund einer enormen Reichweite in den Sozialen Netzwerken (675.000 Instagram-Follower) einen großen Kundenstamm geschaffen. David Thurston, CEO und Gründer von Pulp Riot: „Wir freuen uns besonders darüber, dass so viele loyale Stylisten, die zum Erfolg von Pulp Riot beigetragen haben, nun noch mehr Chancen genießen dürfen.“ Thurston sitzt im Headquarter in Los Angeles und wird das Unternehmen weiterhin leiten.

Laut Aussagen von L’Oréal belief sich der Nettoumsatz von Pulp Riot im Jahr 2017 auf 11 Millionen Dollar. „Wir befinden uns aktuell in einem sehr frühen Zeitpunkt der Akquisition. Derzeit macht Pulp Riot überwiegend Umsatz in den USA. Wir planen, die Marke auch in unser deutsches Business zu integrieren, können jedoch noch keine weiteren Informationen bekannt geben“, erklärt Suzan Schlag, Geschäftsführerin L’Oréal Professionelle Produkte.

Das könnte spannend werden, denn aktuell liegen die Vertriebsrechte für Deutschland und große Teile Europas bei New Flag. Das Münchner Unternehmen hatte Pulp Riot erst vor einigen Monaten medienwirksam auf den deutschen Markt gebracht und durch eine starke Messepräsenz, wie auf der TOP HAIR Messe in Düsseldorf, Showauftritte und Tourneen gepusht. "Der Vertrag ist ja noch sehr frisch und wir gehen erst Mal nicht von einem großen Wechsel aus," erklärte uns Niklas Epstein von New Flag und betont: „Wir bauen die Marke weiter auf und aus und haben viele Pläne."