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L`Oréal: „Haben Reaktion erwartet“

Foto: L`Oréal Professionelle Produkte

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Die Diskussion ist in vollem Gange: Zentralverband und L`Oréal Professionnelle Produkte dürften sich zurzeit intensiv über die neue privatschulische Kompaktausbildung austauschen, die von L`Oréal vor Kurzem vorgestellt wurde (TOP HAIR berichtete).

Eine „Alternative für beautyinteressierte Bewerber“ soll es sein und keine Konkurrenz zur klassischen dualen Ausbildung im Friseurhandwerk, sagt L`Oréal. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZV) sieht dies nicht so und legte vorerst die weitere Zusammenarbeit mit dem Industriepartner beim Thema Ausbildung (My Beauty Career) auf Eis. „Wir haben eine Reaktion erwartet und sind bereits im persönlichen Austausch mit dem Zentralverband“, teilte Kerstin Lehmann, Leiterin Professional Development & Strategic Projects, auf Anfrage von TOP HAIR mit.

Für den Zentralverband sei die duale Friseurausbildung aktuell der einzige Weg, um den Gesellenbrief zu erlangen, sagt Lehmann. „Wir möchten nochmal betonen, dass wir mit der Beauty School die duale Ausbildung keinesfalls ersetzen möchten, sondern eine Alternative für Beautyinteressierte anbieten, die sich für die klassische Friseurausbildung nicht entschieden hätten. Dass der ZV die Zusammenarbeit mit unserer Initiative My Beauty Career ruhen lassen möchte, in einer Zeit, die kritischer denn je in Sachen Mitarbeiter zu betrachten ist, bedauern  wir sehr.“ Und Kerstin Lehmann ergänzt: „Grundsätzlich sind die beiden Systeme nicht vergleichbar. Die Zeit, die die Studenten in der L`Oréal Professional School verbringen, wird ausschließlich zu 100 % zum Erlangen von praktischen Kompetenzen genutzt“.  (et/sf)