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Xpiron GmbH

Insolvenzantrag gestellt

Die Xpiron GmbH, Entwickler und Vertreiber der Friseur-Software GINI_pos, hat Anfang des Monats einen Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Köln eingereicht. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Christoph Niering bestellt.
Ungeachtet der Insolvenz, werde der Geschäftsbetrieb des Unternehmens uneingeschränkt aufrecht erhalten, teilt der vorläufige Insolvenzverwalter in einem Schreiben mit, dass  die Kunden von Xpiron erhalten haben. „Die Xpiron GmbH kann ihre Dienstleistungen daher auch weiterhin in der gewohnten Qualität anbieten“, heißt es weiter.

Besorgte Kunden hatten sich bei TOP HAIR gemeldet, weil kurzzeitig die Homepage des Unternehmens nicht mehr zu erreichen war. Diese ist inzwischen aber wieder online.

Die Löhne der Mitarbeiter seien bis Ende April sichergestellt, teilt der Insolvenzverwalter mit. Er geht derzeit davon aus, dass das Amtsgericht Köln zum 1. Mai eine Entscheidung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens trifft.  Weiter heißt es in dem Schreiben, das TOP HAIR vorliegt: „Bis dahin werden wir uns gemeinsam mit der Unternehmensleitung um die Erarbeitung eines tragfähigen Sanierungskonzeptes bemühen, um den Fortbestand des Unternehmens auch längerfristig sicherzustellen."

Ziel sei es, so verspricht die Xpiron-Geschäftsleitung, „in den kommenden Wochen und Monaten unter Ausnutzung des Sanierungsinstrumente der Insolvenzordnung die Voraussetzungen für einen dauerhaften Erhalt des Betriebs zu schaffen“.

17 Mitarbeiter sind derzeit bei  Xpiron beschäftigt, über 2.000 „Gini-Installationen“ gibt es laut Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erst vor gut einem Jahr hatte das Unternehmen einen dicken Fisch an Land gezogen und die C&M-Company mit ihrer Software ausgestattet.