News

Zentralverband Friseurhandwerk

Harald Esser wiedergewählt

Auf der Mitgliederversammlung des Zentralverbands des deutschen Friseurhandwerks wurde Harald Esser erneut zum Präsidenten gewählt.

Harald Esser >< Foto: Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks

(v.l.:) H. Gassert, H. Esser, C. Kaiser, M. Härtelt-Dören, J. Kopatz, R. Fuhs, S. Hain, R. Schneider, R. Reisbeck >< Foto: Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks

(vl.:) J. Hopmann, E. Hoinkis, J. Kopatz, P. Zander, M. Turri, B. Beikirch >< Foto: Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks

(vl.:) H. Gassert, S. Hain, M. Härtelt-Dören, V. Haimann, R. Wiegand, R. Reisbeck >< Foto: Zentralverband des deutschen Friseurhandwerkes

(vl.:) C. Kaiser, D. Reisacher, T. Kemmerich, M. Hunger, J. M. Weckel, M. Engels, G. Wirtz >< Foto: Zentralverband des deutschen Friseurhandwerkes

(vl.:) C. Hertlein, S. Tasche, K. Liebau, r. fuhs, A. Jülich, M. Jetter

Mehr Business-News? Newsletter anmelden!

Dabei wurde Harald Esser ohne Gegenstimme im Amt des Präsidenten bestätigt, das er für die nächsten drei Jahre bekleidet. Zum neuen Vorstand wählten die Deligierten außerdem Manuela Härtelt-Dören, Jan Kopatz, Sybille Hain, Robert Fuhs, Reinhard Schneider, Herbert Gassert, Christian Kaiser und Rudolf Reisbeck. 

Esser rechnet mit steigenden Preisen in den Salons. Grund dafür seien höhere Kosten für Verbrauch und Löhne. Zusammen mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi plant der ZV noch in diesem Jahr einen Tarifvertrag für einen brancheneigenen Mindestlohn, der über der gesetzlichen Untergrenze von 8,84 Euro pro Stunde liegen soll. "Nach Meinung unserer Mitgliederverbände hat diese Zahl eine 9 am Anfang", sagte Hauptgeschäftsführer Jörg Müller gegenüber der dpa. Der Vertrag könne eventuell zwei Geschwindigkeiten vorsehen. Die Mitgliedsverbände sollen künftig regionale Tarife mit Verdi aushandeln können, so die Vorstellung des Verbandes.

Außerdem will man die Meisterprüfung reformieren. Für Auszubildende plant der ZV, dass Lehrinhalte auch per Handy abrufbar sind. Im Sommer startet zudem im Bundesleistungszentrum "Haare und mehr" in Koblenz ein Bachelorstudium mit privatem Träger.

Die Konjunktur für Friseurbetriebe bezeichnet Esser als gut. Die rund 81.000 Salons machten im Jahr 2016 einen Umsatz von 6,6 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Laut Zentralverband hatten im Jahr 2015 rund 36.000 Salons einen Jahresumsatz zwischen 17.500 und 100.000 Euro netto. Auf mehr als zwei Millionen Euro netto kamen 106 Betriebe. Die Zahl der Beschäftigten sank im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent, auch die Zahl der Lehrlinge ist 2016 gesunken. (Quelle: dpa)

Auf der Mitgliederversammlung in Mainz wurden außerdem die verschiedenen Ausschüsse neu gewählt:

Ausschuss Wirtschaft und Soziales
Guido Wirtz (Vorsitzender)
Thomas Kemmerich (Stellvertreter)
Mike Engels
Michael Hunger
Christian Kaiser
Dirk Reisacher

Berufsbildungsausschuss
Robert Fuhs (Vorsitzender)
Christian Hertlein (Stellvertreter)
Martin Jetter
Andrea Jülich
Kay-Uwe Liebau
Sabine Tasche

Umwelt- und Gesundheitsausschuss
Rudolf Reisbeck (Vorsitzender)
Herbert Gassert (Stellvertreter)
Manuela Härtelt-Dören
Volker Haimann
Sybille Hain
Rudolf Wiegand

Ausschuss Innovation und Kommunikation
Jan Kopatz (Vorsitzender)
Petra Zander (Stellvertreter)
Bernd Beikirch
Elke Hoinkis
Josef Hopmann
Markus Turri

Fachbeirat
Antonio Weinitschke (Art Direktor)
Dieter Schöllhorn (stellv. Art Direktor)