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International Wella Trend Vision Award

Friseurin aus Aachen holt Bronze

Nadine Röwer-Eilmes vom Salon Kaschke - Die Friseure aus Aachen holt Bronze in der Kategorie Creative Vision.

Nadine Röwer-Eilmes aus Aachen gewinnt mit ihrer Creative Vision Bronze. ::: Foto: Aletta Helsper

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Großer Jubel am Sonntagabend in Barcelona. Beim International Trend Vision Award (ITVA) von Wella Professionals hat Nadine Röwer-Eilmes Bronze in der Kategorie „Creative Vision“ gewonnen. 37 Teilnehmer aus ebenso vielen Ländern waren in dieser Kategorie angetreten, am Ende triumphierte Italien mit Platin, gefolgt von Finnland (Gold) und Japan (Silber). Der Publikumspreis ging an Puerto Rico. In der Kategorie „Color Vision“ siegte Irland (Platin) vor Finnland (Gold), Neuseeland (Silber) und dem Vereinigten Königreich (Bronze). Favorit der Publikumswahl war hier Rumänien. Die deutsche Teilnehmerin Julia Hammerl konnte sich trotz guter Arbeit keinen der vordersten Plätze sichern, schwärmte dennoch von der wunderbaren kollegialen Atmosphäre des internationalen Wettbewerbs. In Color Vision waren 43 Nationen gegeneinander angetreten.

Blick auf die künftigen Trends

Die Veranstaltung bot wie immer auch einen Blick auf die Trends des kommenden Jahres, die Wella in Zusammenarbeit mit Josh Wood und Eugene Souleiman zusammenstellt. Der Russe Dmitry Vinokurov und die Niederländerin Hester Wernert-Rijn wurden ihrem Ruf gerecht und setzten ihre Interpretationen der neuen Wella Trend Vision effektvoll und außergewöhnlich in Szene. Für ihre Kreationen zu "Ultra Contouring" und "Ultra Norm" spielten sie mit Farben und Texturen, schufen faszinierende Kontraste. Viel zu kurz waren die Auftritte ihrer Modelle, um die aufwendigen Arbeiten der beiden Haarkünstler wirklich würdigen zu können. Ein Dilemma so vieler Shows!

Robert Lobetta ausgezeichnet

Große Ehre wurde an diesem Abend Robert Lobetta zuteil. Das Multitalent erhielt den Wella Lifetime Achievement Award und ließ sich für seine Arbeit als Friseur, Fotograf, Rebell, Künstler, Designer und Konzepzionist ausgiebig feiern. Sein Dank galt der Wella, die seiner Karriere vor 40 Jahren als "guest artist" aus den Startlöchern geholfen hatte, der Marke Sebastian, für die er seit nunmehr 20 Jahren tätig ist sowie seiner Frau, die ihm den Rücken freihält. "Sie kann alles ein bischen besser als ich, inklusive frisieren", gab er freimütig zu. Am Ende seiner Karriere sieht sich Lobetta trotz Auszeichnung fürs Lebenswerk jedoch noch lange nicht. Obwohl er sich doch nun prima zurücklehnen könnte, um seiner talentierten Frau das Feld zu überlassen, oder Mr. Lobetta?!  

Weitere große Namen der Branche präsentierten ihre jüngsten Werke auf der Showbühne von Barcelona: Neben dem Spanier Alexis Ferrer, der das Gastgeberland mit seinen Kreationen vertrat, präsentierte Mark Hayes mit dem Sassoon Academy Team Teile der Digital Bohemia-Kollektion. Hob Salons hatte sich für „Uncut“  von den Subkulturen Londons zu sehr markanten Looks verleiten lassen, die wohl nur in diesen Subkulturen auf größere Gegenliebe stoßen. Viele Schnitte wirkten trotz weicherer Elemente eher hart und krawallig - nichts für den Mainstream im Salon. Die Party läuteten schließlich Shay Dempsey und Michael Polsinelli ein. Zu Elektrobeats und Stroboskoplicht inszenierten sie die Avantgarde-Looks ihre Eclectic Collection von Sebastian Professional und versetzten die Friseure damit gleichzeitig in den Tanzmodus. Der Auftakt für eine lange Partynacht.