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Das Braut-Make-Up

Tipps für das perfekte Braut-Make-up: Worauf Sie bei Grundierung, Rouge, Augen, Lippen und Nagellack am Hochzeitstag achten sollten.

Foto: Pexels/Splitshire

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Grundierung:
Die Grundierung sollte gleichmäßig aufgetragen werden, das Dekolleté nicht vergessen, Brautkleider sind meist etwas weiter ausgeschnitten bzw. liegt das Dekolleté ganz frei. Der Übergang von Gesicht, Hals und Dekolleté sollte weich gearbeitet werden und streifenfrei sein. Unreinheiten oder rote Flecken lassen sich am besten mit einer lang anhaftenden Camouflage oder einem Concealer abdecken, um ein ebenmäßiges Hautbild zu erreichen. So kann die darauf folgende Foundation auch leichter aus­fallen, und das Make-up wirkt nicht maskenhaft. Wichtig ist, dass der Ton der Grundierung zum Hautton der Kundin passt. Durch das Fixieren mit Puder wird das Make-up länger haltbar und ein Hautglanz verhindert.

Rouge (Blusher):
Beim Auftragen des Rouges sollte die Gesichtsform der Kundin beachtet werden. Hat die Kundin ein eher rundes, breiteres Gesicht, wird das Rouge eher senkrecht (vom oberen Wangenknochen Richtung Mundwinkel) aufgetragen. Hat die Kundin ein schmales Gesicht, lässt sich das Rouge auch etwas waagerechter platzieren. Das Rouge bringt die nötige Frische ins Make-up. Es sollte daher von der Farbwahl nicht zu extrem/dunkel, aber auch nicht zu leicht sein.

Augen-Make-up:
Hierbei bildet die Augenbraue den Rahmen. Daher ist es von besonderer Wichtigkeit, diese gegebenenfalls zu korrigieren und auszugleichen. Betonte Augenbrauen geben dem Auge mehr Ausdruck und wirken auch auf ­Hochzeitsfotos besser. Beim Augen-Make-up ­sollte eine "Base" (als Grundlage) aufgetragen werden, damit der Lidschatten möglichst lange hält.
Zur Verdichtung des Wimpernkranzes kann dieser mit einem soften Eyeliner nachgezogen werden. Damit wird das Auge ausdrucksstärker. Ein Highlighter unterhalb des Brauenbogens öffnet die Augen zusätzlich. Die kompletten Produkte des Augen-Make-ups sollten wasserfest sein. 

Lippen:
Werden die Lippen mitgrundiert, hält der Lippenstift oder Lipgloss länger. Ein zuvor aufgetragener Feuchtigkeitsbalsam sorgt dafür, dass die Lippen schön weich und geschmeidig sind. Durch eine Umrandung mit einem Lip-liner lassen sich die Lippen in ihrer Kontur leicht verändern und somit optisch leicht vergrößern, verkleinern oder ausgleichen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Lippenstiftfarbe nicht „ausläuft“. Am besten man wählt auch hier einen kussfesten Lippenstift bzw. Lippgloss.

Nagellack:
Das Make-up sollte um einen passenden Nagellack erweitert werden. Denn auch die Hände stehen an diesem Tag im Mittelpunkt. Für die optimale Wirkung des Eherings braucht die Braut gepflegte Hände. Daher bietet sich eine Maniküre mit einem passenden Nagellack an. Hauchzarte Farbtöne, wie dezentes Nude, Beige, Rosé oder ein pastelliges Pink oder Apricot bieten sich an. Auch eine French-Lackierung oder dezentes Nageldesign am Ringfinger, z. B. Strasssteinchen oder weiße Blüte, können ein­gesetzt werden. Das Aufbringen einer Nagelmodellage kann besonders für Bräute mit kurzen oder brüchigen Nägeln eine Alternative darstellen.

(Text: Evelyn Pruin & Sabine Schwamborn)