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Stufen, slicen, soften

Cut-Techniken mit Haarschneidemaschinen

Scheitellinien, Volumen, Stufenschnitte – auch mit Haarschneidemaschinen lassen sich ausgefallene Stylings zaubern.

Der Point Cut eignet sich am besten, um dickes, kräftiges Haar auszudünnen. >< Foto: Wahl

Zwei Anwendungsmöglichkeiten des Twist Cuts finden sich für Form- und Textureffekte. >< Foto: Wahl

Der Slice Cut eignet sich zum sanften Ausdünnen der Haarlängen. >< Foto: Wahl

Sanfter Volumenaufbau bei Bob-Haarschnitten durch Graduieren. >< Foto: Wahl

Die Line-Art bietet ultrapräzise Konturen, Linien und akzentuierte Scheitel. >< Foto: Wahl

Vom Ansatz bis in die Spitzen sanft ausgeslict - der Textur Cut >< Foto: Wahl

Das Verblenden findet vor allem im Barbierbereich Anwendung. >< Foto: Wahl

Der Layer Cut ist ein Stufenschnitt für mittellanges und langes Haar >< Foto: Wahl

Zur Anti-Spliss-Pflege eignet sich der Peel Cut. >< Foto: Wahl

Das sanfte Ausdünnen der Haarspitzen mit dem Soft Cut. >< Foto: Wahl

Mit Kamm und Maschine auf individuelle Längen kürzen mit der Clipper-Over-Comb-Technik. >< Foto: Wahl

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Pointen, cutten, slicen, faden. Was mit der passenden Friseurschere selbstverständlich ist, lässt sich zum Großteil auch mit einer Haarschneidemaschine ausführen. Übung macht den Meister. Trimmer, Clipper & Co können mehr als nur den Nacken ausrasieren. Wir haben (mit freundlicher Unterstützung der Firma Wahl) für Sie die wichtigsten Cut-Techniken mit der Maschine zusammengestellt:

1. Point Cut

Was: Erzeugt punktuelle Ausfransungen in den Haarlängen und -spitzen sowie luftige Partien, um dickes, kräftiges Haar auszudünnen.
Effekt: Eignet sich zur Strukturierung und für einen verbesserten, natürlichen Fall des Haares. Bei kürzeren Haarschnitten kann man mit Point-Cutting sowohl natürliche Akzente als auch verbesserte Textur-Effekte in den Haarspitzen erzielen. Bei feinem Haar ist Vorsicht geboten, da es bei falscher Anwendung zu unschönen sichtbaren „Zacken“ im Haar führen kann.

2. Layer Cut 

Was: Stufenschnitt für mittellanges und langes Haar.
Effekt: Bei feinem Haar kann mehr Stand, Fülle und verbessertes Volumen erzielt werden. Schweres und festes Haar erhält einen besseren, natürlichen Fall und mehr Bewegung. Je nach gewünschtem Look kann das Haar am ganzen Kopf oder auch nur teilweise – z. B. nur am Vorderkopf oder im Ponybereich – gestuft werden.

3. Slice Cut

Was: Sanftes Ausdünnen der Haarlängen.
Effekt:Durch diese Technik kann das Haar mehr Volumen, verbesserte Textur und Griffigkeit erhalten. Es entsteht ein besonders sanfter Effekt, der für einen natürlichen Verlauf und weichere Linien sorgt.

4. Twist Cut

Was: Für Form- und Textureffekte. Findet zwei Anwendungsmöglichkeiten:
1. Pony-Partie ausarbeiten. Dafür wird das Haar am Vorderkopf gebündelt, gedreht und – je nach gewünschter Ponylänge – im in sich gedrehten Zustand gekürzt. 
2. Für Strukturschnitte: Einzelne Haarpartien werden gebündelt und gedreht sowie mit einem speziellen Stylingschneidsatz im gedrehten Zustand bearbeitet. Das sorgt für besonders intensive Textureffekte.

5. Peel Cut

Was: Ein moderner Anti-Spliss-Cut zur Langhaarpflege. Dafür wird ein spezieller Schneidsatz benötigt. Das lange Haar wird klassisch abgeteilt und von unten beginnend Passée für Passée mit sanften Bewegungen auf der Haaroberfläche bearbeitet, sodass die Länge des Haares erhalten bleibt.
Effekt: Das Risiko der Haarüberdehnung oder des Haarrisses kann deutlich reduziert werden, gleichzeitig wirkt die Technik vorbeugend gegen Spliss-Bildung. Mikroskopisch betrachtet erhalten die Haarspitzen dadurch eine ultraglatte Schnittkante und sind frei von feinsten Strukturrissen. Zudem erhält das Haar eine deutlich verbesserte Sprungkraft.

6. Soft Cut

Was: Hier geht es insbesondere um das sanfte Ausdünnen der Haarspitzen.
Effekt: Das Haar erhält einen sanften Textureffekt, weiche Übergänge sowie einen natürlichen Verlauf der Haarspitzen.

7. Textur Cut/Texturieren (Flick & Smack)

Was: Bei dieser Technik werden die Haare vom Ansatz bis in die Spitzen sanft ausgeslict.
Effekt: Es geht vor allem darum, zu schwerem und zu dichtem Haar mehr Textur und einen weicheren Fall zu verleihen. Mit speziellen Schneidsätzen auf Haarschneidemaschinen-Aufsätzen kann jedes Passée ganz einfach bearbeitet werden und das Haar erhält insgesamt mehr Dynamik.

8. Graduieren

Was: Diese Technik findet vorwiegend bei Bob-Haarschnitten Anwendung. Ausgehend von der untersten Haarschnittlinie werden die darüber liegenden Partien Passée für Passée minimal kürzer geschnitten als die jeweils untere Haarlinie. Nach und nach entsteht ein sanfter Volumenaufbau.
Effekt: Sie erzeugt eine voluminöse, runde Form und vermittelt gleichzeitig mehr Volumen und einen verbesserten natürlichen Fall des Haares.

9. Finish/Verblenden

Was: Wird vor allem im Barbierbereich, bei Fade-Styles angewendet. Die Fade-Haarschnitte erfordern ein Höchstmaß an Präzision, welche man nur mit den richtigen Profimaschinen erreichen kann.
Effekt: Perfekte, präzise Übergänge. Ob Bald-Fade, Skin-Fade, Pompadour-, Shadow-, Hightop-, Razor- oder Southside-Fade – die ultrakurzen Haarschnitte, deren Nacken- und Seitenpartien fast vollständig ausrasiert sind, zeichnen sich durch besonders fließende (verblendete) Übergänge aus.

10. Line-Art

Was: Für ultrapräzise Konturen, Linien und ­akzentuierte Scheitel.
Effekt: Gerade bei den modernen Barberlooks ist Line-Art groß im Trend.
Diese zeichnen sich durch akzentuierte feine Haarlinien entlang der Haarkonturen oder feine einrasierte Scheitellinien aus. Um diesen besonderen Effekt zu erzielen, werden Haarschneidemaschinen mit speziellen T-Blade-Schneidsätzen verwendet.

11. Clipper-over-Comb-Technik

Was: Eine schnelle und einfache Technik, bei der das Haar klassisch mit Kamm und Maschine auf individuelle Länge gekürzt werden kann.
Effekt: Klassische, individuelle Übergänge von den Nacken- oder Seitenpartien hin zu Oberkopf.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Firma Wahl.