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Friseurhandwerk

Bündnis gegen Schwarzarbeit

Tragen das Bündnis gegen Schwarzarbeit mit: ZV-Präsident Harald Esser, Ute Kittel (Ver.di), der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Michael Meister und ZV-Hauptgeschäftsführer Jörg Müller. ::: Foto: ZV

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Ein gemeinsames Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung haben der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV), die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) in Berlin unterzeichnet. Damit legten sie den Grundstein für eine künftig noch engere Zusammenarbeit im Kampf gegen schwarze Schafe im Friseurhandwerk.

Schwarzarbeit schade der Existenz und Wettbewerbsfähigkeit ehrlicher Betriebe. Mit der nun erfolgten Bündniserklärung, schaffen die drei Bündnispartner die erforderlichen Strukturen, um diese Entwicklung im Friseurhandwerk zu stoppen. Dazu ZV-Präsident Harald Esser: „Das Friseurhandwerk hat 2013 gemeinsam mit seinem Tarifpartner Ver.di die Weichen für die Weiterentwicklung der Beauty-Branche in Deutschland gestellt. Mit einer fairen Tarifpolitik ist es uns dabei auch gelungen, das Friseurhandwerk aus der Imagefalle und damit aus den Negativschlagzeilen heraus zu führen. Das heutige Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung ist für uns jetzt die logische Fortsetzung, um das Erreichte sicherzustellen und umzusetzen. Mit diesem Bündnis setzen wir ein Zeichen.“ Bundesweit sind künftig gezielte Aktionen in Kooperation mit der Zollverwaltung geplant. Beim Bündnisabschluss zugegen waren der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Michael Meister, ZV-Präsident Harald Esser, ver.di-Vorstandsmitglied Ute Kittel, ZV-Hauptgeschäftsführer Jörg Müller und Justitiar Joachim M. Weckel, der Leiter der Finanzkontrolle Dirk Bremer, Gerd Denzel sowie Karolin Abel.