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Auch Jobs fallen weg

Bewegung im Kao-Konzern

Beim japanischen Haarkosmetikkonzern Kao sind Restrukturierungsmaßnahmen im Gange. Auch von einem europaweiten Jobabbau ist die Rede.

Foto: Shutterstock

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Kao kennen hierzulande nur Insider. Bei den Kao-Marken wie Goldwell (Friseur) oder Guhl (Endverbraucher) sieht das zwar anders aus, dass aber das japanische Top-Unternehmen mit dem deutschen und europäischen Umsatz auf Dauer nicht zufrieden sein kann, ist längst kein Geheimnis mehr, meldet heute der Onlinedienst des „Darmstädter Echo“ auf echo-online.de. Die Messlatte liege für 2020 hoch. Von Stellenabbau war deshalb gestern in Mitarbeiterkreisen die Rede.

Michael Cramer, der neue Vorsitzende der Geschäftsleitung der Kao Germany GmbH, sagte gegenüber echo-online.de, es habe eine Restrukturierungs-Ankündigung gegeben. Kao möchte sich besser aufstellen, um die langfristigen Ziele zu erreichen. Deshalb wird der Finanzbereich des Unternehmens um 70 Stellen reduziert werden."Diese Zahl bezieht sich aber auf einen europaweiten Stellenabbau", so Cramer zu dem auf zwei Jahre angesetzten Prozess. "Wie viele Mitarbeiter in Deutschland davon betroffen sein werden, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen."

Es gebe auch keinen Zusammenhang mit dem geplanten Fabrikneubau in Eberstadt, der offenbar von der Zentrale noch immer nicht durchgewunken wurde. Investitionssumme: 30 Millionen Euro. In Eberstadt, wo 750 Mitarbeiter tätig sind, erwirtschaftet Kao einen Umsatz von 400 Millionen Euro. Im März 2017 wird eine neue Marke eingeführt, "kein Haarpflegeprodukt", heißt es weiter.