Die Vollversammlung wählte den 61-jährigen Friseurmeister vergangene Woche mit großer Mehrheit in das höchste Ehrenamt des regionalen Handwerks. Damit steht erstmals ein Marburger und ein Friseur an der Spitze der Handwerkskammer, die die Interessen von mehr als 17.800 Betrieben in Nord-, Ost- und Mittelhessen vertritt.
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Rolph Limbacher kündigte an, den erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre fortsetzen zu wollen, um die Kammer und ihre Mitgliedsbetriebe bestmöglich durch herausfordernde Zeiten zu steuern. Er setzt dabei auf einen starken Zusammenhalt, heißt es dazu in einer Pressemeldung der HWK: „Unsere Ziele erreichen wir dann am besten, wenn wir als Handwerksfamilie gemeinsam an einem Strang ziehen.“
Vorgänger wird Vize
Rolph Limbacher folgt auf Frank Dittmar, der sich nach fünf Jahren Präsidentschaft aus der ersten Reihe zurückzog. Der Guxhagener Bauunternehmer wurde von der Vollversammlung als Vizepräsident gewählt. Er sei gern bereit, weiterhin Verantwortung zu übernehmen, um die Zukunft der Kammer und des regionalen Handwerks mitzugestalten, so Dittmar. Er bleibt zudem Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern.
Seit mehr als 20 Jahren engagiert
Friseurmeister Rolph Limbacher engagiert sich seit über 20 Jahren auf verschiedenen Ebenen der Handwerksorganisation. Seit 2014 ist er Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Kassel, seit 2021 gehört er als Vizepräsident der Arbeitgeberseite dem Präsidium an. In seiner neuen Spitzenfunktion wird er weiterhin mit Frank Dittmar zusammenarbeiten, der seit 2009 im Vorstand und seit 2019 im Präsidium engagiert ist. Komplettiert wird das Präsidium durch Horst Zahn, der seit 2014 Vizepräsident der Arbeitnehmerseite ist.
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