26.12.2021

Salon Epicene | München

Georg Zacher hat aus den kleinen Räumlichkeiten das Beste rausgeholt, um seiner Kundschaft durch seine Friseurdienstleistungen eine wohltuende Auszeit zu bieten.

Es klingt immer ein wenig gönnerhaft, wenn eine Location mit dem Urteil bedacht wird: „Klein, aber oho!“ In diesem Fall jedoch – was soll man anderes sagen?! 45 Quadratmeter sind wahrlich keine Riesenfläche. Aber mit Idee, Witz und reichlich Stilgefühl haben Georg Zacher und Innenarchitektin Franziska Lehn einen Salon geschaffen, stilistisch wegweisend in Münchens bester City-Lage zwischen Isar und Gärtnerplatz.

Ein dunkler Boden und, korrespondierend, die dunkle Decke lassen eine Atmosphäre der Ruhe entstehen. Zum Abschalten und für eine kurze Pause vom Alltagstrubel ideal, für optimale Arbeitsbedingungen im Salon allerdings eine ganz besondere Aufgabe. Daher wurde hier mit einem raffinierten Lichtkonzept – mit Lichtkranz unter der Decke und Neonröhren an jedem Bedienplatz – die optimale Ausleuchtung zur Farbbeurteilung und für perfekte Schnitte sichergestellt.

Herausragend ist auch der Salonname, den man durchaus als Programm verstehen darf: „Epicene“ beschreibt ein Ambiente, das gleichberechtigt Mann und Frau in den Mittelpunkt stellt, in dem sich alle Geschlechter gleichermaßen wohlfühlen sollen, exzellente Dienstleistungen wertschätzen und die Ruhe genießen können.

Witzige Details schließlich sorgen für Überraschungsmomente. Wer hätte denn schon je eine Rezeption gesehen, die – veredelt zwar – aus Sperrholz gebaut wurde!? Auch für die Hocker und die noch in Planung befindliche Wartebank, in einer Nische eingebaut wie eine Fensterbank, ist dieses Material vorgesehen. Und wenn man das alles gesehen hat, kommt man am Ende – voller Hochachtung – zu dem Schluss: „Klein, aber oho!“

Salongröße: 45 m2
Saloneinrichter: Ebner Friseureinrichtungen, www.lehn-design.de
Bauzeit: ca. 1 Monat
Baukosten: € 70.000
www.epicene.de