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Armin Burkhart, Betreiber von friseur.com:

- Armin Burkart Foto: privat
„Heutzutage ist es für Friseure vor allem wichtig, eine Homepage zu haben. Die Kontaktdaten des Salons müssen gut sichtbar auf jeder Seite stehen. Wir bieten für unsere Friseurkunden einen Rundum-Service im Onlinemarketing. Das bedeutet vor allem Suchmaschinenoptimierung, damit Sie bei Google und Co. schnellstens gefunden werden.
Zudem wird es immer wichtiger werden, auf Facebook als Person und mit einem Firmenprofil präsent zu sein. Elf Millionen Deutsche nutzen mittlerweile Sozial Networks: Gewinnen Sie Ihre Kunden dort als Freunde und arbeiten sie gezielt Marketingstrategien aus. Denn das Online-Marketing wird immer umfangreicher. Wer Facebook aktiv und nutzbringend dabei einsetzt, muss täglich mindestens eine Stunde Zeit dafür investieren. Und vorsicht: Neben eine guten Strategie, müssen Sie auch die Richtlinien von Facebook beachten.
Friseur.com ist seit 15 Jahren im Onlinegeschehen und somit eines der ersten Medien das auf viele Erfahrungen zurückblicken kann. Seit diesem Jahr sind wir auch IVW geprüft und verzeichnen derzeit rund 110.000 Besucher monatlich. Über unseren Salonfinder werden die Endverbraucher in die Salons vermittelt. Neuester Vorteil: Man kann einen Salon seinen Freunden auf Facebook mit „Gefällt mir“ und einem „Kommentar“ vorstellen.“
Dieter Keller, Keller Company:

- Dieter Keller Foto:privat
„Wir müssen uns unserer Umgebung und vor allem den Kunden der Zukunft anpassen. In einer immer mehr stressbeladenen Zeit, müssen wir versuchen, es unseren Kunden so einfach wie möglich zu machen. Viele Geschäftsleute besitzen heute ein iPhone bzw. ein Smartphone, von dem Sie Ihre täglichen Geschäfte wie E-Mail, Telefonkonferenzen oder eben auch im Internet surfen, bequem von unterwegs aus erledigen können.
Deshalb auch die Überlegung für unser APP. Auch für unsere Schulkunden ist dieses APP ideal, hier können diese sich bequem unsere aktuellen Kollektionsbilder ansehen, sich Schnittanleitungen auf das iPhone, bzw. iPad laden und so arbeiten.“
Achim Rothenbühler, J.7 group & artistic director:

- Achim Rothenbühler Foto: privat
“Wir leben in einer Zeit, in der alles mobil und schnell ist...
Die Kunden nutzen immer mehr mobile Handydienste im Alltag. Wir bieten unseren Kunden die J.7 App als handytaugliche Internetseite. Sie können mit einem Klick auf alle Basis-Infos, News, die J.7 Podcasts und Termine der Salonevents zugreifen.
Anfangs hat man natürlich einen finanziellen Aufwand für die Programmierung und Erstellung, jedoch hält sich der zeitliche Aufwand bei der Pflege und Aktualisierung in Grenzen.
Man muss heutzutage in neue Medien und Technologien investieren, um letztendlich und auf Dauer günstig die Kommunikation zu Kunden sicherzustellen.
Der Einsatz eines iPads als Beratungstool ist am Puls der Zeit. Kunden können neben Frisurenvorschlägen, Internetseiten, Zeitschriften etc. aufrufen.“
Doris Ortlieb, Geschäftsführerin LIV Bayern:

- Doris Ortlieb Foto: privat
„Wir sind überzeugt von den Möglichkeiten, die Social Media Tools einem modernen Verband bieten. Hier können wir ganz einfach in direkten Kontakt zu den Betrieben und der Öffentlichkeit treten. Dank sozialer Netzwerke kommen wir weg von der Top-Down-Kommunikation, die gerade in der Handwerksorganisation noch vorherrschend ist.
Erste Erfahrungen mit Blog
Erste Erfahrungen sammelten wir schon vor einigen Jahren mit einem internen Blog auf Joomla-Basis, um die Möglichkeiten für die Verbandsarbeit auszuloten. Nach und nach kamen Aktivitäten in Social Media Plattformen wie Xing und Mitarbeit an Friseurthemen in Wikipedia dazu. Im Microblogging-Dienst Twitter sind wir mit @friseure und @haare seit Februar 2009 aktiv. Bereits von der HAARE 2009 in Nürnberg wurde live getwittert. Von der HAARE 2010 wird es noch mehr Fotos und Berichte live auf Twitter geben.
Einen weiteren Schritt sind wir mit der geschlossenen Gruppenseite „Innungsfriseure Bayern“ und der Seite zur HAARE 2010 in Facebook gegangen. Derzeit wird an einem Auftritt des LIV Friseure Bayern in Facebook gearbeitet.
Der Facebook-Auftritt zur HAARE wird von den Friseuren und der Industrie hervorragend angenommen. Hier treten wir in Dialog mit den Veranstaltungsbesuchern und fahren eigene Kampagnen für Facebook. Es gibt Verlosungen und Hintergrundinfos zur Veranstaltung.
In Richtung Web 2.0
Einen großen Schritt in Richtung Web 2.0 machten wir im Frühjahr außerdem mit dem Abschalten der bisherigen Website www.friseurebayern.de und dem kompletten Umstieg auf ein Wordpress-Blogsystem. Es ist modular aufgebaut und ermöglicht Kombinationen bestehender Inhalte (Mashups). Verschiedene Kanäle wie die Foto-Alben von Flickr und Picasa sowie Videos von unserem eigenen YouTube-Account werden hier ebenso integriert wie RSS-Feeds von Twitter und Facebook.
Derzeit experimentieren wir mit Ning, um künftig auch eigene Plattformen anbieten zu können. Für die Zukunft ist außerdem geplant, das Thema Nachwuchswerbung für das Friseurhandwerk in den sozialen Netzwerken zu verankern.
Positive Überraschungen
Viele Mitglieder reagieren positiv überrascht, wenn sie einen Vertreter ihrer Innung oder ihres Verbandes in einem sozialen Netzwerk finden. Gerade diejenigen, die sich nicht so sehr mit der Innungs- und Verbandsarbeit befassen, erwarten nicht, uns dort anzutreffen. So kommen wir auch mit Mitgliedern ins Gespräch, die beispielsweise nie zu einer Innungsversammlung gehen würden.
Um noch mehr Friseure an das Thema Social Media heranzuführen, bieten wir verschiedene Informationsveranstaltungen und Wochenendseminare zum Thema Social Media an. Dadurch gelang es, verschiedene bayerische Friseurinnungen für Social Media zu interessieren. So sind beispielsweise die Friseurinnungen Bamberg und Amberg bei Facebook aktiv. Diese Seminare werden wir 2011 fortsetzen.
Blick in die Zukunft
Social Media ist ein wichtiger Teil in der Online-Kommunikation geworden und als solcher aus unserem Marketing-Mix nicht mehr wegzudenken. Wir gehen seit zehn Jahren konsequent den Weg, die Kommunikation mit den Mitgliedern und innerhalb der Organisation mithilfe der neuen Medien zu verbessern. Social Media ist hier ein weiterer wichtiger Baustein. Die Tools und Plattformen werden sich ändern und weiterentwickeln. Wir werden diese Entwicklung verfolgen, unsere Informationen auf den wichtigsten Plattformen anbieten und die Nähe zu unseren Mitgliedern suchen.



