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22.12.2011
"Stern"-Bericht
Massive Kritik an „C&M Company“
Das Magazin „Stern“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe (52/2011) über Ausbeutung bei der Friseurkette C&M.
Nach „Stern“-Recherchen müssen Mitarbeiter täglich einen Umsatz von 220 Euro erwirtschaften. Werde dieser Betrag bereits einmalig unterschritten, könne dies ein „verhaltensbedingter Kündigungsgrund“ sein. Außerdem, so berichtet der „Stern“, verstoße das Unternehmen in mehreren Bundesländern gegen die allgemeinverbindlichen Tarifverträge. Schlechte Mitarbeiter sollen in großem Stil entlassen werden, wird ein internes Schreiben, das dem Magazin vorliegt, zitiert.
Das Unternehmen hat sich bislang nur durch seine Anwälte zu Wort gemeldet und teilte dem „Stern“ mit, dass der Preisvorteil nicht durch niedrige Löhne erzielt werde, „allerdings trage der einzelne Mitarbeiter in Dienstleistungsbranchen ein Beschäftigungsrisiko“.
Zitiert wird im Artikel auch Friseurmeister und Initiator der Initiative „Der faire Salon“ Rene Krombholz. Er findet, dass auch Kunden eine Verantwortung haben. Unterstützt wird die Initiative „Der faire Salon“ von TOP HAIR International.
Erste Reaktionen auf die „Stern-Veröffentlichung“ gibt es auch auf der Facebook-Seite von TOP HAIR. Dort diskutieren Friseure heftig über den Artikel und Friseurketten an sich.



